Bier

(American) Pale Ale

(American) Pale Ale

Wo liegt der Unterschied zum IPA? Der prägnanteste Unterschied zwischen einem Pale Ale und einem IPA ist, ebenfalls durch die relativ geringere Hopfung im Vergleich zum IPA, eine nicht ganz so intensiv ausgeprägte Bittere. Daher eignet sich ein Pale Ale besser für ungeübtere Gaumen als das IPA, das bei unerfahrenen Biertrinken in der Regel als zu bitter wahrgenommen wird. Bei meinem Pale Ale gehe ich allerdings in Richtung American Pale Ale, welche als Ausnahme der Pale Ales mit viel Hopfeneinsatz gebraut und auch kaltgehopft werden. So entsteht ein Bier, welches nicht allzu bitter, trotzdem aber voller Aromen von Zitrusfrüchten ist. Erreicht wird das durch den ausschließlichen Einsatz des Citra-Hopfens aus den USA.

Ich liebe diesen Hopfen und seine Aromen und wollte unbedingt ein Bier brauen, welches ausschließlich mit diesem Hopfen gebittert und aromatisiert wird. Das Ergebnis überzeugt absolut, vom Öffnen der Flasche bis hin zum Nachgeschmack mit Aromen von Zitrusfrüchten. Nicht ausschließlich ein Sommerbier.

Die Besonderheit an meinem Pale Ale ist, dass lediglich ein Hopfen verwendet wird. Dieser dient während des Kochvorgangs zum Bittern, wird im Whirlpool als Aromahopfen verwendet und nach der Gärphase nochmals als Stopfhopfen. Dafür kommt der US-Hopfen Citra zum Einsatz.

Mittlerweile sind noch ein paar weitere Varianten dazu gekommen. Auch ohne Kalthopfung gibt es einige Biere, die in diesem Fall besonders für Neulinge im Bereich Craftbier geeignet sind, da sie den Gaumen nicht überfordern und sanft in die Welt der Aromen und Geschmäcker einführen.